Abschied Kylie

Heute war der Tag der Tage, an dem nun auch die kleine Kylie ging.

Es wurde Zeit. Sie war hier 5 Tage der kleine Star und mogelte sich still und heimlich immer tiefer in die Herzen der ganzen Familie.
Ich hatte viel Spaß mit ihr. Sie ist Jule in ihrer Art sehr ähnlich, lernt schnell und gerne, dabei ist sie vorsichtig, verschmust und einfach zum klauen. Die letzten zwei Nächte schlief sie vor meinem Bett (durch) und das erste, was ich morgens sah, waren zwei dunkelbraune Welpenaugen und eine kleine Rute, die wie wild wedelte.

Und das soll man nun hergeben...

Aber genau so war es.

Pünkltlich kamen Kylie-Majas Leute und nach einer kurzen Zeit saß mein kleines Mädchen in einem Auto auf dem Weg nach Luxemburg zu einer Familie, deren Herzen sie in Zukunft erobern wird, wenn es nicht schon längst geschehen ist.

Während ich schreibe werden meine Augen wieder feucht.

beim morgendlichen Pipi-Gang

was das?

Mit der Mama

auf dem Spaziergang wen zum spielen getroffen

Und wieder wehten 9 kleine Löwenzähne hinaus in die große, weite Welt, in das große Abenteuer, das Leben heisst.

Ich wünsche jedem meiner kleinen Zwerge und den dazugehörigen Menschen ganz viel Spaß miteinander, ein stetiges Zusammenwachsen, getragen von gegenseitigem Verstehen und Vertrauen. Die Basis jeder Mensch-Hund-Beziehung.

Dieser Wurf stellte uns erneut vor Herausvorderungen, die wir noch nicht kannten. Pünktlich mit den Welpis kam die große Hitze. Was die Menschen um uns herum anfangs noch toll fanden, fanden wir schrecklich. Mit zarten 2 Wochen mussten die Kleinen mit dem Hecheln beginnen. Vorher lagen sie mit geöffneten Mäulchen und ich machte mir ziemlich große Sorgen. Jeder Abend mit zurückgehenden Temperaturen wurde herbei gesehnt.
In dieser Zeit tranken die Welpen schlecht und nahmen auch nicht wie gewohnt zu. Irgendwie kein Wunder.
Dann war die ganz heiße Zeit vorbei und ein schöner Sommer begann. Endlich konnten wir die Vorzüge eines Sommer-Wurfes ausnutzen. Der Urlaub meines Mannes und die Ferien der Töchter bewirkten, dass ich richtig viel Zeit für die Welpis hatte, ohne Stress und Zeitnot. Das war toll. Wir hatten unendlich viel Menschen-Besuch, gaaaanz viel Hunde-Besuch und einiges anderes auf dem Programm. Eben alles, was man Welpis so um die Ohren hauen kann.
An dieser Stelle möchte ich mich mal wieder bei allen bedanken, die irgendwie geholfen haben und darunter verstehe ich auch “besuchen kommen”... ob allein oder mit Hund oder Kind, egal. Danke Anett, für Deinen aufregenden Aufpass-Service, Danke an meine Töchter, die mir wirklich geholfen haben (ohne Murren... gut, mit ein bißchen Bestechung). Danke an den Kindergarten, den wir besuchen durften und an das Seniorenheim, in dem wir sogar zweimal waren.

Die Zwerge haben hier bei uns, denke ich, bestmögliche Startbedingungen bekommen.

Liebe Welpeneltern,

es ist jetzt an Euch, das Beste aus dem kleinen neuen Familienzuwachs zu machen, was möglich ist.    Zeigt ihnen die Welt, bringt ihnen gutes Hundebenehmen bei, versorgt und umsorgt sie, nehmt sie auf in Eure Gesellschaft und vor allem:  liebt sie, wie ich es tue ...jeden einzelnen

 

                                                            Katrin